"Ich habe teilweise gar nicht bemerkt, dass ich gerade im Unterricht sitze."
"Es war kein bloßes Erleben, als ich das erste Mal eine der kleinen Minicams in der Hand hielt, und kein einfaches Sehen, als wir die Kamera passend und vor allem nach unserem Ermessen nach dem ausrichten konnten, was wir als ein gefilmtes Erlebnis betrachten. Nein, es war so viel mehr. Es war unsere FAF, unsere FERIENAKADEMIE FILM, in der ich mich austoben konnte, wo ich meiner Kreativität freien Lauf gab und wo die Grenzen bloß in der Beschränkung des Kamera-Displays lagen. [...] Passion fanden wir so nicht nur in unserer Arbeit wieder, wir selbst wurden zu einem Teil von ihr, und wie die Seiten der Passion, das Leiden und die Leidenschaft, waren wir schon bald beides. Wir litten für die Ferienakademie, weil wir leiden wollten, wenn wir bis in die späte Nacht aufblieben und die Kamera nicht mehr aus der Hand geben wollten, wenn nichts wollte, wie wir wollten, und wir dennoch nicht aufgaben und noch einmal von Neuem begannen [...]; denn die Leidenschaft trieb uns an. Die in uns von Miriam und Gerhard erweckte Leidenschaft für Kamera und Schnitt, für Ton, Musik, Kunst, Schauspiel und nicht zuletzt natürlich für den Film an sich. Wir litten mit Leidenschaft für die Passion."
"Mir hat die FAF auch unglaublich Spass gemacht. [...] Besonders intensiv in Erinnerung geblieben sind mir wohl die gemeinsamen Dreharbeiten und das gesamte soziale Umfeld, weil ich dort sehr viele Freunde gefunden habe. Die Qualität des Unterrichts fand ich schwer in Ordnung, für mich persönlich hätte ich mich gerne noch intensiver mit Filmgenres und Techniken auseinander gesetzt."
"Wir sind alle ein so gutes Team und motivieren uns gegenseitig so sehr, dass ich jedesmal überrascht bin, was in so wenigen Tagen zu schaffen ist."
"Was mir besonders in Erinnerung geblieben ist, ist wie wir die verschiedenen Charaktere für unseren Film gefunden haben und wie gut ein Team zusammenarbeiten muss, damit man in einer vorgegebenen Zeit einen Film erstellen kann. [...] Ich fand es auch gut, dass wir relativ viel Theorie gemacht haben, denn sonst versteht man bei dem eigentlichen Dreh nicht wirklich, worauf es ankommt."
"Besonders in Erinnerung ist mir die praktische Arbeit geblieben. Nachdem wir die theoretischen Grundlagen besprochen hatten, lief alles dank meiner tollen 'Kollegen' einfach wie am Schnürchen. Das hat mir auch am besten gefallen: das Zusammenarbeiten in der Gruppe. Wir haben als Team super harmoniert, sind auf die verrücktesten Ideen gekommen und haben Besonderes produziert."
"Besonders in Erinnerung sind mir die Dreharbeiten selbst geblieben; sowohl im Regieteam als auch vor der Kamera. Den Unterricht fand ich gut gestaltet, da wir immer aktiv miteinbezogen wurden und auch Equipment sinnvoll zur Erklärung von Zusammenhängen genutzt wurde. Zum Beispiel die professionelle Kamera mit dem Monitor, als wir die verschiedenen Einstellungen besprochen haben."
"Besonders sind mir die beiden spannenden Drehtage im Gedächtnis geblieben, sowie die eigenen kleinen Kameras, die wir selbst zwischendurch benutzen durften. Die Filmbeispiele [...] fand ich auch sehr gut, dadurch wurde einem schnell ein Einblick in die Wirkung von Bildern gegeben."
"Besonders interessant war für mich das Film schneiden. Wobei ich nicht weiß, was schöner war, das Schauspielern oder das Schneiden."
"Durch die strukturierte Unterrichtseinteilung war es möglich, interessante und wichtige Themen – wie Schnitt, Drehbuch und Kameraführung – innerhalb von kürzester Zeit zu bearbeiten. Dennoch wurden diese professionell erklärt, in dem hervorragendes Filmequipment zur Veranschaulichung genutzt wurde. [...] Mir persönlich ist besonders die Arbeit im Schnitt in Erinnerung geblieben. [...] Diese zwei Tage des 'Cuttens' boten mir Einblick in ein völlig neues Gebiet, dass ich mir jedoch inzwischen als mögliche Zukunft vorstellen könnte."
"Ich kann nicht sagen was mir besonders intensiv in Erinnerung geblieben ist, weil ich mich einfach an alles erinnere, obwohl so viele Eindrücke in nur knapp zwei Wochen gebündelt waren. Vielleicht liegt das daran, dass es mir so vorkommt, als hätte die ganze FAF mindestens einen Monat gedauert. Der Unterricht war aufregend, wir haben viel gelernt und auch direkt anwenden bzw. ausprobieren können (da wir die kleinen Kameras zur freien Verfügung hatten), es war recht locker aber trotzdem ruhig und diszipliniert, sodass eine gute Arbeitsatmosphäre vorhanden war."
"Persönlich überrascht hat mich an der FERIENAKADEMIE FILM, mit welcher Professionalität gearbeitet wurde, da ich zwei Jahre zuvor bereits ein auf den ersten Blick ähnliches 'Filmcamp' besucht habe und diese beiden Erlebnisse in keinem Vergleich stehen können."
"Die Dozenten waren toll."
"Und dass all das einwandfrei funktionierte, lag [...] vor allem an Miriams und Gerhards professionellem Verhalten, wenn es darum ging, die Gruppe zu koordinieren, und an ihrem offenen und freundschaftlichen Entgegenkommen. Unsere Dozenten waren keine Lehrer, die uns bereits 100fach Auswendiggelerntes herunter spulten, sie haben das, was sie uns beibrachten – so hatte ich das Gefühl – noch einmal miterlebt. [...] Miriam und Gerhard waren Dozenten, die aus dem Fach kamen, die etwas von dem verstanden, was sie taten, und dazu bereit waren, es mit soviel Freude am Geschehen, so viel Elan bei der Arbeit und so viel experimentellem Wagemut auszuführen und es uns beizubringen, das sie schon von Anfang an mit uns zu einer Einheit verschmolzen."
"Dass Miriam und Gerhard uns eigentlich fast alles selbst überlassen haben, außer den wichtigen Einleitungen und Erklärungen, war auch optimal. Den Unterricht habe ich immer mit sehr großem Interesse verfolgt, da er anschaulich und ansprechend gestaltet war. Auf Fragen wurde stets freundlich und präzise geantwortet, und auch, wenn wir außerhalb des Unterrichts Probleme hatten, sind beide Dozenten immer sehr kompetent darauf eingegangen. Da beide auch sonst mit 'Studierenden' zu tun haben, konnte alles gut erklärt werden und man fühlte sich wie ein richtiger Filmstudent."
"Hierbei war es aber nicht ein ungeordnetes Drauflos-Probieren der wissbegierigen Schüler, sondern viel eher das Erlernen neuer Fähigkeiten in einer für viele komplett fremden Welt, wobei die Dozenten der Filmakademie nicht wie Lehrer, sondern viel eher wie ältere Geschwister auf uns eingegangen sind. [...] Hier sehe ich auch den Punkt gekommen, wo ich auf die Professionalität zurückkommen möchte. Denn besseren Dozenten als Miriam Jakobs und Gerhard Schick hätte man unsere Gruppe aus Jugendlichen kaum anvertrauen können. Neben dem jugendnahen und freundlichen Umgang hat man durch ihre zahlreichen Einblicke in das Filmgeschäft klar erkannt, dass dort wirklich Profis vom Fach zu einem sprechen [...]."
"Abgesehen davon brachten die unterschiedlichen Leiter, die alle überaus freundlich mit uns umgingen, jeweils andere Methoden zur Erklärung mit, wodurch sie sich perfekt ergänzten und uns außerdem einen exzellenten Unterricht präsentierten. Durch diese Art der Unterrichtsgestaltung war es für mich leichter, die Konzentration aufrecht zu erhalten, um die unglaubliche Menge an neuem Wissen mitzunehmen."
"Die Art wie Miriam Jakobs und Gerhard Schick uns Dinge erklärt und beigebracht haben hat mich beeindruckt, man hat gemerkt dass es ihnen Spaß gemacht hat mit uns zu arbeiten und wie sehr sie das Thema selbst fesselt. Ich denke mit dieser Begeisterung für das Fach haben sie alle Teilnehmer angesteckt und neugierig auf mehr gemacht."
"Ich bin froh, dass ich ausgewählt wurde, und vor allem hat mich der freundliche Umgang miteinander (besonders von Miriam und von Gerhard mit uns) sehr gefreut."
"Das Ganze war für mich eine sehr spannende Erfahrung, und ich werde diese neun Tage wahrscheinlich nie vergessen. Am stärksten wird mir wahrscheinlich der Spaß, den wir alle hatten, in Erinnerung bleiben. [...] Jetzt, einige Zeit nach der Ferienakademie, sehe ich Filme ganz anders, und sie machen mir noch mehr Freude."
"Die Ferienakademie hat mir sehr gut gefallen. [...] Ich glaube, dass ich nun besser Filme als gut bzw. nicht gut gelungen betrachten kann, da ich nun den ungefähren Ablauf einer solchen Produktion im kleinen Maßstab miterleben durfte [...]."
"Die FERIENAKADEMIE FILM [...] war für mich ein absolutes Highlight der Schulzeit. Neben den vielen neu gewonnenen Freunden hat mir die Akademie vor allem auch eine Menge Fachwissen über den Themenbereich Film eingebracht. [...] Gerade durch die aufwändige Arbeit im Schnitt und die Dreharbeiten hat sich mein Umgang mit Filmen völlig verändert. Inzwischen achtet man nicht nur auf die Handlung des Filmes, sondern fragt sich, wie er umgesetzt wurde: Wo ist die Kamera positioniert? Welche Perspektive wird verwendet und welche Wirkung verursacht sie? Wie sind die Lichtverhältnisse? Wurde dabei mit Lichtern nachgeholfen? Wie ist die Tonqualität? All diese Fragen probiert man fast automatisch während eines Filmes zu beantworten."
"Also ich muss ehrlich zugeben, dass die FERIENAKADEMIE FILM die zehn tollsten und besten Tage meines bisherigen Lebens darstellen – mir ist wirklich alles intensiv in Erinnerung geblieben [...]. Als ich mir schließlich nach der Akademie Filme anschaute musste ich mit großem Überraschen feststellen, dass ich bei keinem Film mehr den Mund halten konnte [...]. Ich kann praktisch sagen, dass seit der Akademie jeder Film von mir ungewollt analysiert und genauer betrachtet wird. An einem weiterführenden Kurs wäre ich definitiv sehr stark interessiert!! Schon allein die Arbeitsatmosphäre mit all den anderen und dieses unglaublich produktive Arbeiten vermisse ich oft in der Schule."
"Durch die Akademie sehe ich Filme ganz anders als vorher, da ich früher immer nur 'starr' auf den Fernseher geguckt habe, jetzt jedoch auf jedes kleine Detail achte. Das macht Filme enorm interessanter und man versteht auch mehr die Hintergründe, über die man früher immer hinweggeguckt hat."
"Die FERIENAKADEMIE FILM hat meinen Blick auf Film und Fernsehen sehr verändert. Während ich vorher fast nur auf die Schauspieler und die Handlung geachtet habe, überlege ich mir jetzt auch, warum der Kameramann wohl genau diese Einstellung gewählt haben könnte oder warum gerade diese Musik gespielt wird. Jetzt weiß ich auch, wie viel Arbeit von wie vielen Leuten hinter einem Film steckt, und habe Hochachtung vor denen, die einen besonders guten Film gemacht haben [...]."
"Seitdem ich bei der Ferienakademie Film gewesen bin, hat sich mein Blick für Fernsehen und Filme sehr verändert. Jedes Mal wenn ich einen Film sehe achte ich sehr auf die Kameraführung und viel mehr auf die Filmmusik als vorher. Ich hoffe sehr, dass es einen weiterführenden Kurs geben wird, weil mir das total Spaß gemacht hat."
"Auch zu erwähnen ist, dass ich manchmal einfach in der Bahn sitze und mir überlege, wie ich meine Stimmung in einen Film umsetzen kann; vorher wäre ich nie auf den Gedanken gekommen, mich so intensiv damit zu beschäftigen."
"Zehn Tage haben mein Leben verändert. Man beginnt sich umzusehen, anstatt stur auf seinen Weg zu achten, und überlegt, welche Rolle diese oder jene Person spielen könnte oder für was für eine Szene sich dieser oder jener Ort eignen würde. Alles erscheint in einem neuen Blickwinkel, allerdings im positiven Sinne. Ich bin froh, meine Umgebung jetzt bewusster wahrzunehmen [...]."
"Ich möchte unbedingt noch mal erleben, wie es ist, Ideen zu entwickeln und dann in die Tat umzusetzen, mit den anderen Teilnehmern zusammenzuarbeiten und dann zu sehen, wie das Ergebnis langsam Form annimmt."
"Miriam und Gerhard haben es gewagt, sich mit einer chaotischen Bande pubertierender Jugendlichen auf einem riesigen Schloss zusammen zu tun, und es geschafft, aus grundverschiedenen Charakteren, die sich erstmalig begegneten, ein so stimmiges Team zu machen, das so viel erleben durfte und einen so großartigen Film drehen konnte, dass ich, als ich [...] traurig auf dem Nachhauseweg war, gedacht habe: 'So ein Erlebnis darf man nicht einzigartig lassen!'"
"Ich könnte Massen schreiben, was meine Eindrücke der zehn Tage Filmakademie betrifft, ich könnte Oden voll Lob und Gedichte voll Enthusiasmus verfassen und mich in höchsten Tönen journalistisch zu meinen Erlebnissen äußern; ich könnte Lexika voller Begeisterung publizieren, um meine Eindrücke zu präsentieren, aber ein Wort charakterisiert die anderthalb Wochen auf Schloss Eichholz doch deutlich: unbeschreiblich.
Ich bin angereist mit Skrupel und Skepsis im Gepäck, Unbehagen, Unwissenheit über das, was mich erwartete, die Menschen, denen ich begegnete und fand mich zehn Tage später heulend und flennend auf dem Rücksitz eines mir mittlerweile fremd gewordenen Autos wieder, weil ich mich trennen musste. Meine Erinnerungen drohen zu explodieren, auch jetzt noch erscheint die Flut an Erlebnissen und Erfahrungen schier unfassbar und ich entdecke mich jeden Tag wieder, wie ich dasitze, reflektiere und immer wieder neue Eindrücke an die Oberfläche kommen. Beginnend bei den gemeinsamen Theoriestunden, die mir den Film auf eine Art und Weise nähergebracht haben, auf die ich ihn sonst nie durchleuchtet hätte, über Praxiseinheiten und eine Intensität und Disziplin in der Arbeitshaltung aller, die mich immens beeindruckt hat, bis hin zu den Abenden, die eine Horde übermüdeter Jugendlicher Simpsons-guckend vor dem Fernseher verbracht hat, um sich von ausgehobenen Gräbern, Schlüsselbrettern und einem Sammelsurium an Fingernägeln zu erholen – die Gemeinschaft und das Gefühl, zusammen an einem Strang zu ziehen, geprägt von gleichen Ambitionen und Zielvorstellungen produktiv zu arbeiten, gehören somit wohl zu den Erinnerungen, die auch jetzt noch am prägnantesten sind.
Als ich an besagtem Montag auf Schloss Eichholz eingetroffen bin, wusste ich, dass ein Film das ist, was ich im Kino gucke und was man, als ich noch kleiner war, in den quadratischen Kasten namens Videorekorder gesteckt hat, um lustige kleine Bildchen zu beobachten, die ein gewisses Geschehen dokumentierten, und mir war bewusst, dass ein Film eine Kamera voraussetzt – und das war’s. Wenn ich jetzt damit beginnen würde, aufzulisten, was ich über Film weiß, würde dies vermutlich die Speicherkapazitäten eines Word-Dokuments überschreiten – dank zwei wunderbarer Menschen namens Miriam Jakobs und Gerhard Schick, die uns nicht nur mit einer wahnsinnigen Begeisterungsfähigkeit in die Geheimnisse der Filmproduktion eingeführt haben, sondern auch sonst mit einer Präsenz und einem Elan hinter uns standen, die ich wirklich betonen möchte. Ich kenne keinen Menschen, der trotz so viel Schlafmangel noch einen solchen Optimismus ausstrahlen und so sympathisch übermüdet aussehen kann, wie diese beiden Dozenten, und sich – trotz zehntägiger Konfrontation mit pubertierenden Heranwachsenden – durch so viel Einsatzbereitschaft ausgezeichnet haben.
Die FERIENAKADEMIE FILM hat mich nicht nur dem Film näher gebracht – ich bin seither in eine Art Filmmanie verfallen, die DVDs stapeln sich gerade neben mir und ich nerve meine Erziehungsberechtigten mit Filmanalysen des letzten 'Tatorts' –, sondern auch mir selbst und hat vor allem eine Freundschaft zu den Leuten aufbauen können, die bis jetzt intakt ist und mir das Gefühl gibt, diese zehn Tage zu den definitiv schönsten meines Lebens zählen so können (so kitschig das jetzt auch klingen mag).
Falls noch einmal das Angebot einer solchen Akademie zustande käme, wäre wahrscheinlich meine Bewerbung die erste, die den Briefkasten fluten würde, in der Hoffnung, das bisher Erlernte vor allem in Hinblick auf Arbeit mit der Kamera vertiefen zu können und mich somit dem, was vielleicht später sogar zu meinem Beruf ausreifen könnte, um einen weiteren Schritt anzunähern."
"Ich werde versuchen, mich kürzer zu fassen, als beim letzten Mal, aber die Frage, ob das gelingt, mag offen bleiben - denn es gibt so viel zu sagen, so viel Inspirierendes und Inspiriertes, soviel Passioniertes, Einzigartiges und Unvergessliches, dass ich wieder in literarische Unendlichkeiten ausschweifen könnte.
Was ich mit der FERIENAKADEMIE FILM 'Passion' verbinde? Vier Tage Leidenschaft im wahrsten Sinne des Wortes. Teamgeist, Kreativität, Erfindergeist, Zusammenkunft einer Blumenwiese von Ideen mit einem Farbrausch und einer Ausdrucksstärke, die sich nicht nur in Theorie, sondern in Praxis niedergeschlagen hat; Chaos, Durcheinander - um expressionistisch wirken zu können und dabei durch das Wirrwarr um einen herum gleichzeitig neue Impressionen zu erhalten. Kleine Kinder auf Marktplätzen, die schreiend vor der Kamera tanzen, türkische Viertel und Supermärkte, Kunstblutsuche im Rossmann, die verzweifelte Aussicht nach geöffneten Regenrinnen im Kölner Stadtteil Nippes, nächtliche Barfußläufe im Regen und einprägsame Kollektivbesuche bei McDonalds und Subway. Nacktschnecken auf Bettwäsche. Nächtliche Überlegungen, aus welcher Perspektive man Rosen filmt, welches Blumengeschäft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist, welchen Umfang eine Rose haben darf, um durch eine Pappröhre zu passen.
Bilder. Mentale Fotografien, Eindrücke, die aus Rahmen ins Blut übergehen, Kreativität, die fließt - in der Galerie, im Puls der Zeit, in einem selbst. Gemeinschaftsgefühl, Erfahren, gemeinsam suchen - und finden, ohne zu wissen, wonach man überhaupt Ausschau gehalten hat. Erdenken, erschaffen, schaffen, vollenden. Voll enden: voller Impressionen, Erinnerungen, Glückseligkeiten.
Die vier Tage waren unbezahlbar toll - nicht nur aufgrund der Menschen, mit denen ich zusammengearbeitet habe, die alle in ihrer Individualität zu einem Strang verschmolzen sind, nicht nur aufgrund eurer Unterstützung, die ich gar nicht genug zu würdigen weiß und für die ich mich ebenso wenig oft genug bedanken kann, nicht nur aufgrund der Einblicke und Ausblicke, die ich erhalten habe - sondern vor allem aufgrund der Passion, die ich erlebt habe. Vielen Dank für diese wundervollen Erfahrungen!"